8 Wochen, 9,4 Millionen Downloads

Übersetzung: englisches Original von Italo Vignoli

Die Ankündigung von LibreOffice 26.8 hatte einen spürbar positiven Effekt auf die Download-Zahlen; diese übersteigen seither die Marke von einer Million pro Woche und summierten sich im Zeitraum vom 24. August bis zum 18. Oktober – also über acht Wochen hinweg – auf insgesamt 9,4 Millionen Downloads.

Hinzu kommen noch die Updates für die Windows-Version, die separat erfasst werden und nicht in den genannten Download-Zahlen enthalten sind, sowie Downloads älterer Versionen, deren Anzahl weiterhin recht hoch ist.
Die drei von Matomo automatisch generierten Karten zeigen – in dieser Reihenfolge – die Zugriffe auf die Download-Seite (11.426.169), die Zugriffe auf die Update-Seite (90.042.601) sowie die Zugriffe auf die Seite für ältere Versionen (39.669.854).

Wer wissen möchte, woher die Zugriffe stammen (deren Zahl naturgemäß höher ist als die der Downloads), kann eine ZIP-Datei mit drei CSV-Dateien herunterladen. Diese Zahlen sind verlässlich, aber nicht auf die einzelne Einheit genau – denn ein Zugriff führt nicht zwangsläufig zu einem Download, insbesondere bei Updates oder älteren Versionen.

Vor der Ankündigung von LibreOffice 26.8 lag die Zahl der Downloads bei unter einer Million pro Woche, wenn auch recht nah an diesem Wert. Im Jahr 2026 ist die Zahl der Downloads im Vergleich zu 2025 drastisch gestiegen – so stark, dass die Gesamtjahreszahl bereits übertroffen wurde, obwohl noch 10 Wochen verbleiben.

Was sind die Gründe für dieses Wachstum? Anhand der vorliegenden Daten lässt sich das nur schwer erklären, da die Downloads kostenlos und vollständig anonym sind.

Wir sind der Ansicht, dass zwei Faktoren eine entscheidende Rolle spielen und langfristig einen bedeutenden Vorteil gegenüber allen anderen Produkten darstellen: zum einen die Beständigkeit des LibreOffice-Projekts, das sich seit Jahren für digitale Souveränität und offene Dokumentenstandards einsetzt; zum anderen die Robustheit der Software – sie hat nie versucht, ein bloßer Klon der am weitesten verbreiteten Office-Suite auf dem Markt zu sein, sondern ist stets ihren eigenen Weg gegangen.

Es liegt jedoch noch ein langer Weg vor uns. Die Nutzer wenden sich langsam, aber sicher freier Open-Source-Software zu, da sie zunehmend erkennen, welche Vorteile diese für sie selbst und ihre Freiheit bietet. Wir sind bereit, sie willkommen zu heißen.

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